Samstag, 19. Februar 2011

BERLINALE: Blendung vs. Wahrhaftigkeit


An der BERLINALE ist nichts Glamouröses. Dieses gigantische Erleben, dieses Glitter and Glam, dieses bombastische Gefühl wird nur von den Medien produziert und ist nur über sie und auch nur dort so erfahrbar.

Der Besuch einer Berlinale Vorstellung ähnelt einem einfachen Kinobesuch.
Nur dass hier das Publikum still und aufmerksam ist. Außerdem darf man während der Vorführung kein Popcorn essen, was das stille und konzentrierte Genießen des Films fördert.
Die Filme sind schlicht und schön. Nicht allzu unverdaulich, genießbar und bekömmlich. Keine schwere Kost, nichts das schwer im Magen liegt, nichts Undechiffrierbares, Verstörendes; Mainstreamkompatibel aber nicht allzu hollywoodesk; leicht anspruchsvoll, aber nicht godardesk…

Der schlechteste Film ist immer noch so gut, dass man nicht frustriert aus dem Dunklen in die frische Luft rausgeht, sondern, dennoch sich damit zufrieden geben kann und etwas mitnimmt.
So sollte eigentlich ein üblicher Kinobesuch immer sein. Warum muss es BERLINALE heißen, wenn man von der Leinwand nicht Hirntot erschlagen werden möchte oder vom Publikum totgequatscht… und nach der Vorstellung sind die Leute immer noch gesittet und still.

Nun, den Glamour hab ich während der Vorführung nicht erlebt.
Aber dafür Qualität genossen.
Das ist wohl die Wahrhaftige Seite der BERLINALE.

...finding my way through cross cultural mash up of orient and okzident - bicultural point of view - D&TR : Bikultureller Blickwinkel e. Deutsch-Türken ohne interkulturellen Kopetenzen durch das Leben i.d. Mettisage

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