Freitag, 17. Februar 2012

Robert Pattinson @ Berlinale 2012, Autogrammrunde

Ein Star zum Anfassen


Alles lief im Stillen ab.
Kein Gekreische, kein Gebrülle, keine hysterischen Fans.
Nur die Menschenmasse deutete darauf hin, daß hier etwas Interessantes ablaufen müsse. Das war auch der Fall:
Robert Pattinson war zu Berlin und war auf dem Weg zur Pressekonferenz für seinen neuen Film "Bel Ami".
Kurz davor gab er in aller Ruhe Autogramme und unterschrieb "jede" ihm ausgestreckte Karte.


Er beließ es nicht nur dabei; auch jedem, der ein Foto mit ihm haben wollte, willigte er ein, und ließ sich fotografieren. Wirklich jeden. Beizeiten griff er selber zur Kamera machte das begehrte Bild höchstpersönlich, ohne Starallüren oder Gehabe. Bei einem I-Phone änderte er sogar die Aufnahmerichtung, damit er beim Fotografieren, das direkte Ergebnis gleich auf dem Display sehen, und somit ein gutkadriertes Bild schießen konnte. Alles für den einzelnen Fan.

Während der Rundgang bei den Fans fast meditativ ablief, und er sehr relaxt wirkte, wurde er, Ricci und co. von den Pressefotografen mit Gebrüll und Blitzgewitter bombardiert, wo er nur einen gequälten Gesichtsausdruck zutage bringen konnte.




Wer mir nicht glaubt, kann sich ja selbst überzeugen:



Fotos und Film: © Emrullah Gümüşsoy

Samstag, 19. Februar 2011

BERLINALE: Blendung vs. Wahrhaftigkeit


An der BERLINALE ist nichts Glamouröses. Dieses gigantische Erleben, dieses Glitter and Glam, dieses bombastische Gefühl wird nur von den Medien produziert und ist nur über sie und auch nur dort so erfahrbar.

Der Besuch einer Berlinale Vorstellung ähnelt einem einfachen Kinobesuch.
Nur dass hier das Publikum still und aufmerksam ist. Außerdem darf man während der Vorführung kein Popcorn essen, was das stille und konzentrierte Genießen des Films fördert.
Die Filme sind schlicht und schön. Nicht allzu unverdaulich, genießbar und bekömmlich. Keine schwere Kost, nichts das schwer im Magen liegt, nichts Undechiffrierbares, Verstörendes; Mainstreamkompatibel aber nicht allzu hollywoodesk; leicht anspruchsvoll, aber nicht godardesk…

Der schlechteste Film ist immer noch so gut, dass man nicht frustriert aus dem Dunklen in die frische Luft rausgeht, sondern, dennoch sich damit zufrieden geben kann und etwas mitnimmt.
So sollte eigentlich ein üblicher Kinobesuch immer sein. Warum muss es BERLINALE heißen, wenn man von der Leinwand nicht Hirntot erschlagen werden möchte oder vom Publikum totgequatscht… und nach der Vorstellung sind die Leute immer noch gesittet und still.

Nun, den Glamour hab ich während der Vorführung nicht erlebt.
Aber dafür Qualität genossen.
Das ist wohl die Wahrhaftige Seite der BERLINALE.

Montag, 4. Januar 2010

Ich bin die Hypotenuse

Andere müssen um die Ecke denken, um meinen geraden Gedanken zu verstehen.

Wie das geht:
Ich denke von A nach B geradeaus. Andere müssen über C 90° um die Ecke denken, um meinen geraden Gedanken zu verstehen.
Du verstehst nicht, was ich meine.
Das Bild dafür wäre ein rechtwinkliches Dreieck:
meine deutsch-türksichen Gedanken bilden die Hypotenuse (AB), die Deutschen denken die Strecke (AC) und bilden damit die Ankathete - Die Türken denken die Strecke (BC) und bilden somit die Gegenkathete. Um mich zu verstehen muss ein Kulturkreis über den Punkt C, zum Endpunkt des Gedanken gelangen.
Also:  Um mich zu verstehen muss ein Kulturkreis  von ihrem Punkt A oder B über den Punkt C, 90° um (die Ecke) denken, um zum Endpunkt des Gedanken zu gelangen (zu B oder A).

Nochmal ausführlicher.
Die Deutschen denken die Strecke A nach C . Um mich zu verstehen müssen sie am Ende ihres Gedankenganges angelangt, um 90° um die Ecke, in Richtung der Türken denken, um zum Punkt B zu gelangen.
Da ich in Beiden Kulturen aufgewachsen bin, Einblick in und Verständnis für beide Kulturen habe, vermenge ich bereits im Gedankengang beide Denkmuster (Redewendungen, Floskeln, Bilder, Metaphern) zu einem, und denke somit von meiner Sicht aus von A nach B geradeaus.
 
Und manchmal vesuche ich weiterzudenken, eine Wendung reinzubrigen.
Dann wird es umso schwieriger, mir zu folgen, oder den Twist zu lösen.

So gesehen:
müssen andere um die Ecke denken, um meinen geraden Gedanken zu verstehen.

Yeniliğe doğru - Hin zur Neuerung

Ein neues Jahr beginnt, und mit ihm ein neues Lebensabschnitt für mich.
Daher gibt mein augenblickliches Lebensgefühl im Übergang zum 2010 das Gedicht von Mevlânâ, einem islamischen Mystiker, sehr gut wieder.

Hin zur Neuerung

Wie wohl ist es, jeden Tag, von einem Ort wegzusiedeln
Wie herrlich ist es, jeden Tag, sich an ein Ort niederzulassen

Wie angenehm ist es, ohne trüb und fahl zu werden, zu fließen


Mit dem Gestern ist mein Leben dahin
Wieviel Gesagtes es gibt, dem Gestern zugehörig

Jetzt ist es an der Zeit, Neues zu sagen


Die adäquate musikalische Interpretation dazu gibts von Sezen Aksu in ihrem Album "Işık doğudan yükselir - Ex oriente lux" : Yeniliğe doğru

Da ich mit den Übersetzungen nie so ganz zufrieden bin, und nie genau weiß, welcher dem Gedicht gerecht wird hier eine
VERSION ZWEI - mit augenscheinlich minimalen Änderungen
Hin zur Neuerung

Wie wohl ist es, jeden Tag, von einer Gegend umzusiedeln
Wie schön ist es, jeden Tag, sich an ein Fleck niederzulassen

Wie angenehm, zu fließen, ohne trüb und fahl zu werden


Mit dem Gestern ist mein Leben dahin
Wieviel Gerede es gibt, über das Gestern

Jetzt ist es an der Zeit, Neues zu sagen

 
Yeniliğe doğru

Her gün bir yerden göçmek ne iyi
Her gün bir yere konmak ne güzel

Bulanmadan, donmadan akmak ne hoş
      

Dünle beraber gitti cancağızım
Ne kadar söz varsa düne ait

Şimdi yeni şeyler söylemek lazım

Montag, 14. Dezember 2009

FLOCK - "The Social Media Browser" erleichtert das virtuelle soziale Leben

Habe den FLOCK BROWSER entdeckt.
Ideal für das virtual social life, um vernetzt zu bleiben.
Kein nerviges Daueranmelden in allen Profilen, wo man sich die Namen immer wieder neu ins Gedächtnis rufen muss und die nervigen Passwörter dazu.
"Wie hieß ich denn wieder hier? Und welchen Passwort hatte ich?"

Und bei BLOG, brauch ich mich auch nicht immer zu anmelden. Den Dashboard suchen, und überlegen, auf welchem BLOG will ich dies denn veröffentlichen.



Einfach hier bei FLOCK auf den Tab "Open Blog Editor" klicken. Und schon öffnet sich ein Fenster, in den ich in Ruhe mein Zeug reinschreiben kann, welchen ich hernach gemütlich mit dem "Publish" Icon veröffentlichen kann, das mir die Option bietet, auszuwählen, wo ich dies Veröffentlichen will.

Ich schwanke zwischen dem Blog Emrullah Gümüssoy und EXoriente polyLUX.

Wirklich. FLOCK erleichtert das Leben, um ein Erhebliches.


Blogged with the Flock Browser

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Das Vertriebsmodell der Zukunft - Geldverdienen mit Creative Commons. Paradox?

Es ist erfrischend zu sehen, dass das WWW Horizonte sprengt und an festgefahrenen Strukturen rüttelt.
Der folgende Vorfall zeigt ein gelungenes Beispiel für das Vertriebsmodell der Zukunft:

Die Cartoon-Zeichnerin Nina Paley soll, laut netzpolitik.org mit Creative Commons $ 55.000 verdienen, was auf den ersten Blick paradox klingt: Wie kann man mit etwas Geld verdienen, wenn man seine Werke kostenlos zur Verfügung stellt? Wo kommt das her? Der Autor simoncolumbus listet einige Einnahmenquellen auf, unter anderem Spenden und Verkauf von DVDs & Fanartikel.
Was mich aber am meisten erfreut ist, dass die TV-Sender, dinosauriermäßig ungelenkt und uneinsichtig vor dem neuen Phänomen stehen, und sich schwer tun damit umzugehen. Wie bekommt man ein Exclusivvertrag, von einem Creative-Commons-Lizenz-Produkt, das kostenlos zur Verfügung gestellt wird?
Auch die Geschäftsmodelle Vertrieb und Filmverleih sollten wohl in der neuen digitalen Welt überdacht werden, denn laut Paley "funktionieren sie nun einmal nicht besonders gut".
Es ist jedoch leider zu bezweifeln, dass "das Vertriebskonzept dahinter [also hinter Paleys Konzept bzw. Vorgehensweise] der Film-Industrie wohl kaum die dringend benötigten neuen Denkanstöße geben wird", wie tobybear treffend kommentiert.
"Das ist wieder einmal ein gelungenes Beispiel für das Vertriebsmodell der Zukunft für Künstler aller Art" [Thomas] und macht Mut, den Schritt ins virtuelle Äther zu wagen, und seine Samen in das schwarze Nichts des unendlich durchmischten WWW zu verstreuen.
Es wächst die Hoffnung: "Vielleicht stopert ja einer über mein Werk und mag das, was er da vorfindet."
und ganz geheim, verschüttet von einem Daunenberg Unmöglichkeit, hört man ein Raunen: "Vielleicht, ja vielleicht verwandelt sich das Virtuelle ins Monätere. Das virtuelle (Kunst-)Werk in eine monätere Ausschüttung."

Und einen schönen Nebeneffekt bringt es wohl auch mit sich: Berühmt werden. Und mwan wurde auch nicht durch den konventionellen Weg berühmt, sondern ist nurn Internet-Berühmt. So, wie VASTA oder Sascha Lobo. Die haben es ja auch geschafft in die konventionellen Medien. 
Und wie ich im Internet berühmt werde lehrt mich sogar webdesignerdepot.com. Und ihren Beitrag: Internet famous: Becoming an Online Celebrity werde ich bälde zur Gemüte führen und schreibe dann hernach von den Auswirkungen und Auswüchsen.

Dienstag, 1. Dezember 2009

NEU! Facebook Fanseite für "Peterchens Maerchenfahrt"



Der bikulturelle Internetroman "Peterchens Maerchenfahrt" hat ab nun eine Fanseite im Facebook bekommen: http://bit.ly/5ZB8SN
Die Anhängerschaftt kann jetzt in Scharen kommen.

...finding my way through cross cultural mash up of orient and okzident - bicultural point of view - D&TR : Bikultureller Blickwinkel e. Deutsch-Türken ohne interkulturellen Kopetenzen durch das Leben i.d. Mettisage

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