Donnerstag, 24. September 2009

<<24 Stunden Berlin>> - TV-Projekt von Volker Heise auf ARTE 05. Sept. 09 - & ICH

WOW, popkulturjunkie hat das Mammut-Projekt 24h Berlin angeschaut und GEBLOGGT.
Ich habe es mir auch angeschaut, aber nicht gebloggt. Ich empfand das nicht erwähnenswert meine subjektive Sicht, der Öffentlichkeit kundtzutun.
Bis jetzt:

An dem Tag starrte ich wirklich gefühlte 24 Stunden in die Röhre.

Als Liebhaber gutgemachter, non-mainstream Projekte, musste ich der Arbeit von Volker Heise Respekt zollen und dokusehen.

[...]

Und ich ärgerte mich, dass ich kein Frühaufsteher war, und ich "24h Berlin - Ein Tag im Leben" nicht von Anbeginn an ab 6 Uhr gesehen hatte, aber ich wollte so lange bleiben wie es ging. Ich denke, ich schaffte es auch bis 24 Uhr. Vor dem Ausschalten, verneigte ich mich vor der Arbeit, und knipste den lebendigen Bildschirm ins Schwarze.

Was ich derweil dachte, während 24h Berlin lief, steht hier!


hier

Dienstag, 22. September 2009

IRRTUM MIT FOLGEN - oder wie bestellt man einen Döner richtig (Bikulturell, Cross Culture)

Bildquelle

Fatale Folgen erwarten einen Deutschen, weil er seinen Döner nicht korrekt bestellt hat. Die Döner Mafia heftet sich an seine Fersen, weil sich drei Briallenten in seiner Bestellung befinden. Wird unser Anti-Held sich aus der Situation herausmanövrieren oder verliert er seine Männlichkeit? Lest: IRRTUM MIT FOLGEN - oder wie bestellt man einen Döner richtig

Mittwoch, 16. September 2009

geklaute Wörter

geklaute Wörter
lege ich mir in den Mund,

damit sie das Namenlose des Herzens
aussprechen.

Montag, 14. September 2009

Im Netz vernetzt

Die Vernetzung im Netz ist überaus praktisch, da die einstigen Fußnoten gleich zu nachlesbaren links werden, welche die Untermauerung und Weiterverästelung des Gedanken werden.

Als ich hier meine ersten Text "Im Netz gefangen" schrieb, wußte ich die Handhabung dieser Verlinkung nicht und schrieb öfters diese gleich rein. Die einst umständliche Auflistung, welche Seiten ich besuchen möchte und wo ich überall vertreten bin, übernimmt nun das visuell verkürzte "social identities" link widget in der Seitenleiste, in der ich nun mich selbst im Netz vernetze, sei es mit meiner eigenen sozialen Identität, welche wiederum vernetzt ist zu anderen sozialen Identiäten, sprich Freunden und Bekannten (in facebook oder myspace) oder sei es Vernetzung zu meinen Interessen (delicious) oder Arbeiten (Foto, Film, Text). Es ist praktisch, sich selbst wiederzufinden, bzw. zusammenzuhalten, bei der ganzen Zerfaserung oder Spezialisierung der eigenen Interessen.

Es ist wunderlich, wie aus dieser virtuellen, immateriellen Arbeit, doch Berühmtheiten hervorgehen, wie VASTA, die den Sprung ins Fernsehehen zu VIVA schaffte, oder Sascha Lobo, der nun in Talk Shows eingeladen wird, um seine fachliche Meinung zu diversen Themen einzuholen.

Ich einst, bei Anbeginn des virtuellen Zeitalters, machte mir Gedanken über die Möglichkeiten und Chancen, die das Medium einen bot, wagte aber nicht die diffusen Gedanken in Stein zu meiseln. Denn das Dahingehauchte im Dunkel des Schädels, wird, kaum die Tastatur berührt und hinaus ins imaginäre Netz geschicht, ein unlöschbares Monolith, das in die Ewigkeit hinaussummt, solange dieses Medium besteht und bis es überholt wird.

Eine Chance für Macher und Produzenten, von Filmen, Büchern und Werbung, die nun nicht mehr auf kostenaufwendige Produktionen angewiesen sind, und mit einfachen Mitteln hier veröffentlichen können. Die Frage ist nur, wer stolpert über "meine" Seite? Wie schafft man Aufmerksamkeit? Wer interessiert sich für die selben Dinge?
Machen, Schreiben, Filmen, um der selbst Willen, weil es einen selber Spaß macht? L'art pour l'art?

Nun denn, genug des gedachten Gedanken. Rein ins virtuelle Getümmel, wo doch jeder für sich und allein ist. Im stillen Kämmerlein des Gehirns. Vernetzt zu anderen Gehrinen die gehört, gelesen und gesehen werden möchten.

Freitag, 11. September 2009

Peterchens Märchenfahrt - Bikultureller Roman, Cross Culture

Peterchens Maerchenfahrt
Ein Analysemanuskript
für Wissenschaftler der Mathematik, Linguistik,
Soziologie,
Politik
und der vergleichenden Kulturwissenschaften,
sowie
ein märchenhaftes Lesevergnügen für Lischen Müller,

Otto Norm,
Hans Wurscht

und Döner Ali
Vorwort

Kapitel 1

Dienstag, 5. Mai 2009

YOUTUBE INSIGHT macht die Privatperson zum Marktforscher

Seit kurzem kann man bei YOUTUBE auch so manche Informationen über sein VIDEO einholen, was einerseits ziemlich aufschlussreich ist, aber andererseits bei einem einen mächtigen Leistungsdruck aufbaut:

Die „DURÖHRE bietet mir nun allerlei Auskünfte über Aufrufe, Popularität, Entdeckt, Demografische Daten, Community und Hotspots. Nicht grad wenige Informationsquellen und –angebote, die auf den ersten Blick spannend und unterhaltend sind. Ob und was ich damit anfange, ist mir überlassen.

her die Kurve, desto spannender ist dein Video: Weniger Zuschauer verlassen dein Video und einige sehen sich bestimmte Stellen deines Videos unter Umständen mehrmals an.
Der Wert für die Publikumsbeachtung ist ein allgemeines Maß dafür, welche Beachtung dein Video im Vergleich zu anderen Videos von ähnlicher Länge findet.
Man könnte meinen: „Die Daten liegen nun eh vor“, und wir sehen nun was für Informationen Google so sammelt und was er mit diesen Infos alles so anstellt. Schön, dass er anstatt diese Statistiken teuer zu verkaufen, nun dem Markt frei, also uns Privatusern, zugänglich macht, und somit den Ottonormalverbraucher und Lieschen Müller zum noch nicht habilitierten Statistiker und Hobbymarktforscher macht. So soll er wohl anhand der
Popularitätsgrafik irgendetwas erkennen, aber begreift nicht was (genau); meint jedoch etwas damit anstellen zu können (bleibt letztendlich dennoch ratlos). Eine Erkenntnis, herbeigeführt von einer Statistik mit einer methodischen „Unschärfe“. Youtube meint dazu im Hotspots Ordner im Insight Menü etwas verständlicher:
"Jeder Moment deines Videos im Auf und Ab der angesagtesten Stellen - im Vergleich zu Videos ähnlicher Länge. Je höher die Kurve, desto spannender ist dein Video: Weniger Zuschauer verlassen dein Video und einige sehen sich bestimmte Stellen deines Videos unter Umständen mehrmals an. Der Wert für die Publikumsbeachtung ist ein allgemeines Maß dafür, welche Beachtung dein Video im Vergleich zu anderen Videos von ähnlicher Länge findet.“
Das bringt einen zum Nachdenken, und animiert bessere Filme zu machen. „Wie schaffe ich, dass der „Zusehende“ sich nicht langweilt und mittendrin wegschaltet und somit das noch Kommende, Spannendere verpasst!“ Gedanken, die sich normalerweise Fernsehunternehmen machen und folglich unter Ratingdruck stehen.

Der Konzern will wohl nicht mehr, dass die User fleißig intime, unnütze Filmchen ins Internet stellen, sondern, dass diese an Qualität gewinnen. Er animiert den „Produzenten“, welcher durch den Insight Tool an Informationen gelangt ist, die Ihn über den Wirkungsgrad seines Filmchens informieren, nun qualitativere Produkte zu liefern, hat er ein Anspruch auf seine Werke.
Er bietet ihm mit
Youtube Insight ein „externes Analyse- und Berichtstool, mit dessen Hilfe jeder Nutzer mit einem YouTube-Konto detaillierte Statistiken zu Videos, die er auf die Site hochgeladen hat, anzeigen kann.“ Nicht grad wenige Informationen werden ihm jedoch dort aufgetischt, die zu interpretieren von einem einen Hochschul- oder gar Studienabschluss abverlangt. Diese ganzen Bildchen und Statistiken sind ja auf den ersten Blick spannend und unterhaltend.
Aber mit was müssen wir uns im Netz noch auseinandersetzen und beschäftigen. Wie viel Zeitfresser und wie viel Leistungsdruck wird uns noch aufgehalst. Was müssen wir noch alles beherrschen. Die Fähigkeit ein Video hochzuladen ist wohl das Geringste wohl. Beim Filmchen selbst: Welche Qualitäten haben wir da eingesetzt? Waren wir der Commedian, der Moderator, der Guru (von anderen simple gefilmt) oder der Artist, der den Film geschnitten hat, oder der der Regie führte (eine aufwendige Sache). Haben wir aus dem unendlichen Vielfalt des Netzuniversums geklaut und mit fremden Bildern und fremden Liedern etwas Neues gebastelt, oder haben wir eigen angefertigte Werke präsentiert: Selbst geschossene Fotos, selbst gespielte Musik, selbst produziertes Kürzestfilm… [Durch YouTube entwickelt sich nun auch eine neue Form von
Videokunst].
Reicht es nicht, dass wir wenigstens eines dieser Sachen (überhaupt) beherrschen?

Müssen wir jetzt auch noch darauf achten, wie wirksam wir unsere Fähigkeiten verkaufen. Die ich AG ist wohl zum virtuellen Konzern gewachsen.

Und wir sind nicht nur an einem Ort vertreten, sondern haben ein Netzwerk an Internetseiten aufgebaut, in der wir uns selbst mit uns selbst verlinken, in der Hoffnung, in der Weite des Nichts, irgendwo von irgendwem mit irgendeinem Profil entdeckt zu werden. (Ein vorbildliches Beispiel: die Selbstvernetzung von ROBVEGAS.) Oder es ist die zerfaserte Zeit, die Fraktale, in deren Struktur sich alles wiederholt, und immer zu neu und anders, kurz und knapp, prägnant und sachverständlich werden muss.

[Ich weiß, das ist für den Netz zu lang, und die Gedanken haben sich wieder mal irgendwohin entwickelt.]

...finding my way through cross cultural mash up of orient and okzident - bicultural point of view - D&TR : Bikultureller Blickwinkel e. Deutsch-Türken ohne interkulturellen Kopetenzen durch das Leben i.d. Mettisage

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